Gärtanks in einer Brauerei

Transformation

Mehr Protein für mehr Menschen. Auf weniger Fläche.

Global steigt der Bedarf, während die Fläche schrumpft und unter Druck gerät. Regional liegt ein Rohstoff fast ungenutzt: der Treber aus den Brauereien.

01

Global

Mehr Menschen, mehr Wohlstand – und weniger Fläche

Mehr Menschen, mehr Wohlstand – und weniger Fläche

Bis 2040 wächst die Weltbevölkerung auf rund 9 Milliarden Menschen. Mit steigendem Einkommen steigt der Proteinbedarf pro Kopf. Die Agrarfläche dagegen wächst nicht mit – weltweit ist sie seit 2001 sogar leicht geschrumpft.

Bis 2040 wächst die Weltbevölkerung auf rund 9 Milliarden Menschen. Mit steigendem Einkommen steigt der Proteinbedarf pro Kopf. Die Agrarfläche dagegen wächst nicht mit – weltweit ist sie seit 2001 sogar leicht geschrumpft.

9,0 Mrd.Menschen im Jahr 2040 – 2017 waren es 7,3 Milliarden
+ ProteinBedarf pro Kopf steigt mit dem Einkommen
− 2 %Agrarfläche weltweit 2001–2023

Quellen: Gapminder auf Basis von PovcalNet, Weltbank und IWF (Prognose 2040); FAO, Land statistics 2001–2023.

„Can we feed the world without destroying the planet?“

„Can we feed the world without destroying the planet?“

„Can we feed the world without destroying the planet?“

„Can we feed the world without destroying the planet?“

Tim Searchinger, World Resources Institute und Princeton University

KlimawandelNeue StoffeOzonschichtAerosoleOzeanversauerungStickstoff & PhosphorSüßwasserLandnutzungBiosphäreSICHERE GRENZE
überschrittensicher

Die Landwirtschaft treibt die Grenzen – und leidet selbst darunter

7 von 9 planetaren Grenzen sind überschritten. Die Lebensmittelproduktion ist einer der größten Treiber – vor allem bei Landnutzung, Süßwasser, Stickstoff und Phosphor sowie bei der Artenvielfalt.

Gleichzeitig trifft sie der Klimawandel mit Hitze, Dürre und Starkregen. Er hat das Produktivitätswachstum der Landwirtschaft weltweit bereits deutlich gebremst.

− 21 %

− 21 %

− 21 %

− 21 %

weniger Produktivitätswachstum der Landwirtschaft weltweit seit 1961 – durch den menschengemachten Klimawandel

weniger Produktivitätswachstum der Landwirtschaft weltweit seit 1961 – durch den menschengemachten Klimawandel

Quellen: Planetary Health Check 2025, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (Segmentlängen schematisch); Ortiz-Bobea et al. 2021, Nature Climate Change.

„Regionale Lösungen für globale Probleme.“

„Regionale Lösungen für globale Probleme.“

„Regionale Lösungen für globale Probleme.“

„Regionale Lösungen für globale Probleme.“

Der Ansatz der EAT BEER Plattform

02

Regional · Braubranche

Treber: der größte Nebenstrom der Brauerei – und meist unter Wert

Treber: der größte Nebenstrom der Brauerei – und meist unter Wert

Jeden Tag fällt in den Brauereien Treber an. Heute geht er vor allem als Futter in die Tierhaltung, in Biogasanlagen oder in die Entsorgung. Dabei steckt darin wertvolles Protein – und die Technologie, es zu Lebensmitteln zu machen, ist da.

Jeden Tag fällt in den Brauereien Treber an. Heute geht er vor allem als Futter in die Tierhaltung, in Biogasanlagen oder in die Entsorgung. Dabei steckt darin wertvolles Protein – und die Technologie, es zu Lebensmitteln zu machen, ist da.

≈ 20 kg

≈ 20 kg

≈ 20 kg

≈ 20 kg

Treber je Hektoliter Bier

×

×

×

×

≈ 84 Mio. hl

≈ 84 Mio. hl

≈ 84 Mio. hl

≈ 84 Mio. hl

Bier in Deutschland (2023)

=

=

=

=

≈ 1,7 Mio. t

≈ 1,7 Mio. t

≈ 1,7 Mio. t

≈ 1,7 Mio. t

Treber pro Jahr in Deutschland

Wohin der Treber gehtheute · morgen
TreberBrauereiTierfuttergrößter Teil, meist unter WertBiogasEntsorgungLebensmittelneu · mit EAT BEER ModulenRichtwerte: rund 20 kg Treber je hl Bier; Bierabsatz Deutschland 2023 rund 84 Mio. hl (Destatis). Breiten der Ströme schematisch.
Beispiel StralsundStandort 01
REGION · KURZE WEGE

Treber aus der Störtebeker Braumanufaktur wird zu Lebensmitteln. Abgenommen wird in der Region: über die Störtebeker Braugasthäuser und Beckröge mit mehr als 800 Gastro-Objekten.

Abnehmer in der Region (schematisch)

03

Lösung

Vom Pilot in die Fläche – regional statt Großanlage

Vom Pilot in die Fläche – regional statt Großanlage

Viele Bioprozesse funktionieren im Pilotmaßstab, doch ihnen fehlt der Zugang zu Rohstoff, Engineering, Kapital und Markt. Die EAT BEER Plattform schließt diese Lücke – mit vielen Standorten direkt beim Produzenten statt einer Großanlage.

Viele Bioprozesse funktionieren im Pilotmaßstab, doch ihnen fehlt der Zugang zu Rohstoff, Engineering, Kapital und Markt. Die EAT BEER Plattform schließt diese Lücke – mit vielen Standorten direkt beim Produzenten statt einer Großanlage.

Die Lücke zwischen Pilot und IndustrieLaborPilotIndustrie & FlächeLÜCKEEAT BEER Plattform
Fehlt bisherRohstoffEngineeringKapitalMarkt
Eine Großanlage oder viele Standorte
Weite Wege, volle Investition vorab, ein Risiko
Kurze Wege, Investition folgt dem Nachweis, verteiltes Risiko

Treber ist erst der Anfang

Viele Nebenströme, viele Prozesse, viele Produkte

Viele Nebenströme, viele Prozesse, viele Produkte

Viele Nebenströme, viele Prozesse, viele Produkte

Viele Nebenströme, viele Prozesse, viele Produkte

Die Plattform ist nicht auf einen Rohstoff festgelegt. Jeder Nebenstrom, für den es einen erprobten Bioprozess gibt, kann zum Ausgangspunkt werden – für ganz unterschiedliche Produkte.

NEBENSTRÖMEPROZESSEPRODUKTETreberHefeGärungs-CO₂MolkeTresterFermentationExtrusionEnzymatikTrennen & TrocknenLebensmittelProteinzutatenFunktionale ZutatenFuttermittelBiobasierte Rohstoffe

Quellen: Gapminder auf Basis von PovcalNet, Weltbank und IWF (Prognose 2040); FAO, Land statistics 2001–2023; Planetary Health Check 2025, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung; Ortiz-Bobea et al. 2021, Nature Climate Change; Destatis, Bierabsatz 2023. Treber je Hektoliter: Richtwert.